Konzertnachmittag „Zwischen den Welten“ – 19.4.2026

Der Turnsaal des Norbertinums in Tullnerbach war bis auf den letzten Platz gefüllt, als wir zu unserem Konzert unter dem Motto „Zwischen den Welten“ eingeladen hatten. Neben zahlreichen Ehrengästen und vielen treuen Besucherinnen und Besuchern aus dem Ort durften wir auch Gäste aus anderen Regionen begrüßen, die eigens für diesen Nachmittag angereist waren.
Schon die Einstimmung auf das Konzert nahm das Publikum mit auf eine Reise durch verschiedene Klangwelten. Das Motto „Zwischen den Welten“ zog sich dabei wie ein roter Faden durch das Programm und ließ Raum für ganz unterschiedliche musikalische Eindrücke.
Den Auftakt machten unsere Young Stars, die mit viel Engagement und Spielfreude zwei Stücke präsentierten. Für viele von ihnen steht die musikalische Reise noch ganz am Anfang, umso schöner war es, sie in diesem Rahmen auf der Bühne zu erleben.
Im weiteren Verlauf wurde es musikalisch anspruchsvoller. Mit dem „Bacchanale“ von Camille Saint-Saëns stand ein Werk auf dem Programm, das sowohl technisch als auch musikalisch einiges fordert. Auch „Stålhimmel“ fügte sich mit seinen besonderen Klangfarben gut in das Programm ein und trug zu der teilweise sehr sphärischen Stimmung des ersten Teils bei.
Besonders freut uns, dass immer wieder Musikerinnen und Musiker, die ihre musikalischen Wurzeln bei uns haben und mittlerweile professionell tätig sind, für Konzerte zum Musikverein zurückkehren. Gemeinsam mit unseren vielen engagierten Musikerinnen und Musikern entsteht dadurch eine schöne Mischung aus Erfahrung, Nachwuchs und unterschiedlichen musikalischen Wegen.
Für eine ganz andere Stimmung sorgte das „Schwipslied“ mit dem Gesangssolo von Irene Spitzl. Nach den teilweise sehr getragenen und sphärischen Klängen brachte ihr Auftritt eine gehörige Portion Leichtigkeit in den Nachmittag.
Im weiteren Verlauf führte das Programm auch in bekannte Klangwelten der Filmmusik. Mit „Time“ aus Inception, „Eternal Peaks* und Musik aus Out of Africa waren einige Stücke dabei, die beim Publikum großen Anklang fanden.
Dass der Turnsaal nicht unbedingt ein klassischer Konzertsaal ist, gehört bei unseren Konzerten mittlerweile dazu. Trotzdem konnten wir die vorhandene Infrastruktur gut nutzen und gemeinsam mit dem Publikum einen schönen Konzertnachmittag erleben.
Besonders schön waren dabei auch die kleinen Momente am Rande. So kam am Ende aus dem Publikum ganz spontan der Ruf nach einer Zugabe von einem kleinen Mädchen. So ehrlich und ungefiltert, dass man einfach schmunzeln musste. Der Applaus danach zeigte, dass die Freude an der Musik an diesem Nachmittag nicht nur auf der Bühne zu spüren war.
Und vielleicht ist genau das ein schönes Zeichen für einen gelungenen Konzertnachmittag: Wenn man danach nach Hause geht und noch einzelne Melodien vor sich hin summt, darunter auch „Over the Rainbow“, und sich noch später an die Stimmung, die Musik und einzelne Momente des Konzerts erinnert.

Vielen Dank an alle Besucherinnen für eure Unterstützung und auf ein Wiedersehen beim „Gemischten Satz“ 2026.


Kommentar verfassen

Entdecke mehr von

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen